Portrait

GND-Nummer

118774263

Siehe auch

Hertzberg, Hans Wilhelm

* 16.1.1895 Lauenburg (Pommern) heute Lębork (Polen), † 1.6.1965 Kiel, evangelisch
Prof. Dr. theol.; Dr. theol. h. c. – Lehrvikar, Lehrer, Hilfsprediger, Pfarrer, Theologe, Professor
Wirken

Studium

  • 1913-1915 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Berlin
  • 1918-1921 Studium der Orientalistik an den Universitäten Berlin, Breslau und Marburg

Akademische Qualifikation

  • 7.1919 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Berlin
  • 7.1921 Habilitation im Fach Altes Testament an der Universität Berlin

Akademische Vita

  • Marburg, Universität · Theologische Fakultät · außerordentlicher Professor · 1931-1947
  • Kiel, Universität · Theologische Fakultät · Alttestamentliche Theologie · ordentlicher Professor · 1947-1963

Werdegang

  • bis 25.2.1913 Besuch des Gymnasiums Lauenburg
  • 1913-1915 Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Marburg und Berlin
  • 5.1913 Erwerb des Hebraicums
  • 7.1915-21.5.1916 Kriegsdienst und Entlassung aus demselben aufgrund einer schweren Verwundung
  • 1918 Erstes Theologisches Examen in Berlin
  • 1918-1919 Lehrvikar in Berlin-Schöneberg
  • 1918-1921 Studium der Orientalistik an den Universitäten Berlin, Breslau und Marburg
  • 7.1919 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Berlin
  • 1919 Lehrerseminarkurs in Dramburg
  • 1.1920 Zweites Theologisches Examen in Berlin
  • 7.1921 Habilitation im Fach Altes Testament an der Universität Berlin
  • ab 1922 Lehrauftrag für Hebräisch
  • 1921-1923 Hilfsprediger und Durchführung von Religionsunterricht in den oberen Klassen eines Gymnasiums
  • 1921 Ordination
  • 1923 Betrauung mit der einstweiligen Verwaltung des Pfarramtes an der Erlöserkirche Jerusalem durch das Kuratorium der Evangelischen Jerusalem-Stiftung
  • 1924 Berufung zum Pfarrer und Probst an der Erlöserkirche Jerusalem, bis zur hauptamtlichen Besetzung des Amtes Wahrnehmung der Geschäfte des Leiters des Missionswerkes des Jerusalem-Vereins und des Vorstehers des Deutsch-Evangelischen Palästina-Instituts
  • seit 1927 Leiter der Deutschen Schule Jerusalem
  • ab 1.10.1930 Privatdozent an der Universität Marburg, Lehrauftrag für Hebräische Sprache und Palästinakunde
  • 11.8.1931-1947 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 13.4.1932 Ernennung zum Pfarrer in Caldern
  • 1932 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Berlin
  • 1.11.1936 Ernennung zum Studiendirektor am Predigerseminar Hofgeismar, zugleich Niederlegung des Lehrauftrags für Hebräische Sprache
  • ab 1936 nur noch Lehrauftrag für Palästinakunde
  • 29.7.1946 Ernennung zum Prälaten der Landeskirche von Kurhessen und Waldeck
  • 1947 Vertretung des Lehrstuhls für Alttestamentliche Theologie an der Universität Kiel
  • 10.1947 ordentlicher Professor für Alttestamentliche Theologie an der Universität Kiel
  • 1963 Emeritierung

Werke

Familie

Vater

Hertzberg, N.N., Brauereibesitzer

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Hertzberg, Hans Wilhelm“, in: Professorenkatalog der Philipps-Universität Marburg <https://www.lagis-hessen.de/de/pkatng/details?id=15084> (Stand: 5.7.2022)