Einzeldatensatz

Kött, Christoph Florentius

* 7.11.1801 St. Martin bei Schlettstadt (Elsaß), † 14.10.1873 Fulda, Begräbnisort: Fulda Dom, katholisch
Priester, Theologe (katholisch), Bischof, Abgeordneter
Wirken

Werdegang

  • nach der Rückkehr der Familie nach Fulda Besuch der Volksschule
  • ab 1812 Besuch des Gymnasiums in Fulda
  • nach dem Tod des Vaters verdiente er sich den Lebensunterhalt mit Privatstunden bei der Familie von Kirshy in Johannesberg (heute Fulda)
  • Studium der Theologie, theologisches Examen
  • 1824 Eintritt in das Fuldaer Priesterseminar
  • 18.12.1824 Priesterweihe in Würzburg
  • 1825 Kaplan in Geismar bei Geisa, 1827 in Flieden
  • 1830-1834 Pfarrer in Allendorf (heute Stadtallendorf)
  • 1834-1846 Pfarrer und Dechant in Amöneburg
  • 14.1.1846-1848 Pfarrer und Dechant in Kassel
  • 20.3.1848 Wahl und 1.5.1849 Weihe zum Bischof von Fulda durch den Freiburger Bischof Hermann von Vicari
  • erweiterte das Priesterseminar um eine Schule
  • 1852-1860 Mitglied der Ersten Kammer der Kurhessischen Ständeversammlung
  • „Erschien aber nur zur Landtagseröffnung und nahm später an den Sitzungen niemals teil.“ (Losch, S. 34)

Funktion

  • Fulda, Bischof, 1848-1873
  • Kurhessen, 14. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1852-1854
  • Kurhessen, 15. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1855-1857
  • Kurhessen, 16. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1858-1860
Familie

Vater

Kött, Christoph, aus Motzlar bei Geisa, französischer Soldat, Militär-Musikdirektor in Schlettstadt, dann Musikdirektor in Fulda

Mutter

Münk, Maria Agnes Anna, Heirat 9.5.1788, Tochter des Jean Baptist Münk, Rittmeister

Verwandte

  • Kött, N.N. <Schwester>
Nachweise

Quellen

Literatur

Bildquelle

Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, S. 73 - Original: Vonderau Museum Fulda

Zitierweise
„Kött, Christoph Florentius“, in: Professorenkatalog der Philipps-Universität Marburg <https://professorenkatalog.online.uni-marburg.de/de/pkat/idrec?id=10088> (Stand: 10.2.2025)